Ehrengäste tragen sich ins Goldene Buch ein: „Der Geist der Stadt hat den Katholikentag bereichert“

von Aytürk
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Bei einem feierlichen Empfang im Wappensaal haben sich Kardinal Mario Grech sowie The Reverend Christopher Easthill in das Goldene Buch der Stadt Würzburg eingetragen. Anlass des Besuchs ist der 104. Deutsche Katholikentag, der derzeit tausende Gäste in der Stadt zusammenführt.

In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Heilig den Besuch der beiden Kirchenvertreter als „besonderes Privileg für Würzburg“ und betonte die Bedeutung des Katholikentags als Ort der Begegnung, des Dialogs und des gemeinsamen Glaubens. Die Stadt erlebe in diesen Tagen eine besondere Atmosphäre: Straßen und Plätze würden zu Orten des Austauschs, des Gebets und der Gemeinschaft.

Der Wappensaal des Rathauses, in dem regelmäßig Begegnungen und Trauungen stattfinden und in dem die Fahnen der Würzburger Partnerstädte hängen, stehe sinnbildlich für internationale Verbundenheit und gelebte Gastfreundschaft. Der Besuch der katholischen Würdenträger sei dabei ein „Moment des Innehaltens und der Reflektion“, wie Oberbürgermeister Martin Heilig betont.

Mit Blick auf Kardinal Grech hob Heilig dessen langjähriges Wirken als Bischof von Gozo auf Malta sowie seine heutige Aufgabe als Generalsekretär der Bischofssynode im Vatikan hervor. Malta stehe wie kaum ein anderer Ort für christliche Gastfreundschaft und kulturelle Verbindung zwischen Kontinenten. Diese Erfahrung des „Brückenbauens“ sei auch für den Katholikentag in Würzburg prägend.

Auch The Reverend Christopher Easthill wurde für seinen Einsatz für die ökumenische Verständigung gewürdigt. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland verkörpere er einen verbindenden Glauben, der für das christliche Miteinander in Deutschland von großer Bedeutung sei. 

Beide bedankten sich für die Gastfreundschaft der Stadt Würzburg. „Der Geist der Stadt hat den Katholikentag bereichert“, wie The Reverend Christopher Easthill in das Goldene Buch der Stadt Würzburg schrieb.

Das Goldene Buch der Stadt Würzburg bewahrt die Erinnerung an Persönlichkeiten, die mit ihrem Wirken und ihrer Botschaft die Gesellschaft bereichern. Mit ihren Unterschriften reihen sich Kardinal Grech und The Reverend Easthill in die Geschichte einer Stadt ein, die seit den fränkischen Aposteln Kilian, Kolonat und Totnan eng mit dem christlichen Glauben verbunden und zugleich weltoffene europäische Kommune ist.

BU (von links): Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová, Oberbürgermeister Martin Heilig, The Referend Christopher Easthill, Bürgermeister Joachim Spatz und Kardinal Mario Grech. Foto: Christian Weiß

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