Die orangefarbene Wanderbank des Landkreises Würzburg ist weiter auf Tour durch die Gemeinden des Landkreises: Ihre neue Station ist der Markt Eisenheim. Aufgestellt wurde sie am Dorfladen mit Café am Wengert im Gemeindeteil Obereisenheim.
In einem symbolischen Akt übergab Rimpars Bürgermeister Bernhard Weidner gemeinsam mit Landrat Thomas Eberth und der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Würzburg Fabienne Erk die auffällige Bank an Eisenheims Bürgermeister Christian Holzinger. Die Wanderbank trägt die klare Botschaft: „Der Landkreis Würzburg sagt Nein zu Gewalt!“ und macht im öffentlichen Raum auf ein Thema aufmerksam, das häufig im Verborgenen stattfindet.
„Gewalt an Frauen ist kein rein städtisches Thema und keine Frage der Kultur“, betont Landrat Thomas Eberth. „Die Bank als gut sichtbares Symbol soll Frauen und Mädchen Mut machen und zeigen: Betroffene sind nicht alleine. Es gibt Hilfe, um aus dem heimischen Martyrium auszubrechen.“
Aktion gegen Gewalt an Frauen
Die orangefarbene Wanderbank ist Teil einer Aktion des Landkreises Würzburg, die anlässlich des jährlich stattfindenden Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen ins Leben gerufen wurde. Sie wandert regelmäßig durch die Gemeinden des Landkreises und wird bewusst an gut sichtbaren Orten im öffentlichen Raum aufgestellt. Ein QR-Code auf der Bank ermöglicht Betroffenen den Zugang zu weiterführenden Informationen und Hilfsangeboten.
In den vergangenen Jahren machte sie bereits Station in Veitshöchheim, Ochsenfurt, Aub, Höchberg, Gelchsheim und Randersacker. Zuletzt stand die Wanderbank in der Gemeinde Rimpar. Die Übergabe der Bank in Eisenheim fand kurz vor dem Internationalen Frauentag statt. Dieser wird jedes Jahr am 8. März begangen und macht weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter sowie weiterhin bestehende Diskriminierung von Frauen aufmerksam.
