Dittelbrunn. Voll besetzt war das Bürgerhaus Dittelbrunn beim gemeinsamen Neujahrsempfang des SPD-Dachverbands und der Sozialen Bürgerliste am Sonntag, 11. Januar 2026. Zahlreiche Gäste aus der Gemeinde sowie aus dem gesamten Landkreis nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zum gemeinsamen Start ins neue politische Jahr, darunter Gemeinderäte, Kreisräte und Vereinsvorsitzende sowie Ehrenbürger.
In seiner Begrüßung dankte der Vorsitzende Holger Schmitt allen Gästen, die trotz schwieriger Wetterverhältnisse mit Glatteis sowie der kurzfristig aus dem Amtsblatt gestrichenen Ankündigung den Weg ins Bürgerhaus gefunden hatten. Schmitt betonte, dass es in der Kommunalpolitik darauf ankomme, Ärger nicht in Resignation, sondern in konstruktives Handeln umzuwandeln. Für die kommende Wahlperiode kündigte er an, weiterhin zielführende Anträge zu stellen und Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die politische Arbeit zu gewinnen. Zugleich verwies er auf die starke personelle Aufstellung von SPD und Sozialer Bürgerliste mit insgesamt 40 Kandidatinnen und Kandidaten, die mit juristischer, planerischer, verwaltungs- und energiewirtschaftlicher Kompetenz in den künftigen Gemeinderat einziehen wollen. Marie Arnold stellte als Listenführerin die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD vor, Schmitt als Listenführer diejenigen der Sozialen Bürgerliste.
Zur Sprache kam auch die Kandidatur des bis 2029 gewählten Bürgermeisters für den Gemeinderat. Diese ist für viele Bürger nicht nachvollziehbar und höchst irritierend. „Sollte er gewählt werden, kann er das Mandat nur annehmen, wenn er von seinem Bürgermeisteramt zurücktritt“, erklärt Schmitt. Daraus ergeben sich zwei Schlussfolgerungen: Es geht nur um Stimmenfang und die Wählerschaft wird bewusst getäuscht oder der Bürgermeister denkt dann wirklich an Rücktritt. „Die Bürgerinnen und Bürger verdienen Klarheit darüber,“ fordert Schmitt.
Landrat Florian Töpper würdigte in seinem Grußwort die starke Aufstellung der SPD-Kreistagsliste und unterstrich die Bedeutung parteiübergreifender Zusammenarbeit im Kreistag für verlässliche Entscheidungen. Gemeinderat und Kreistag bezeichnete er als „Maschinenraum der Demokratie“ und bekräftigte, auch weiterhin als Landrat den Landkreis in den Bereichen Soziales, Mobilität und Bildung voranzubringen.
In ihrer Neujahrsansprache betonte Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (MdB) die zentrale Bedeutung von Kommunalpolitik und Ehrenamt, lobte die paritätisch und fachlich stark besetzten Listen von SPD und Sozialer Bürgerliste und verwies auf das Investitionssondervermögen, von dem auch Dittelbrunn profitieren kann.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder: Kreisrätin Dr. Barbara Helmreich wurde für 35 Jahre, Matthias Bünner für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet. „Die Gedanken sind frei“ sang der Saal für die Geehrten.
Schmitt dankte Ute Klein und Andy Heil für die erneute Organisation eines Verkaufsstands mit Fairtrade-Produkten; zudem wurde Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Sein Dank galt außerdem den zahlreichen Helferinnen, die mit selbstgebackenen Köstlichkeiten zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.
Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang vom Duo Irma und Fritz. Bei einem Umtrunk und vielen Gesprächen klang die Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre aus.
Bild: Alexander Weid
Bildunterschrift:
v. l. n. r.: Vorsitzende und Gemeinderätin Marie Arnold, Gemeinderätin und stellvertretende Vorsitzende Ute Hofmann, Landrat Florian Töpper, SPD-Kreisvorsitzende Martina Braum, die Geehrte Kreisrätin Dr. Barbara Helmreich, der Geehrte Matthias Bünner, Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar, Vorsitzender und Zweiter Bürgermeister Holger Schmitt sowie Gemeinderätin und stellvertretende Vorsitzende Angelika Markert.
