Würzburg steht für die faszinierende Verbindung von Tradition und Innovation, Geschichte und Zukunft. Im Jubiläumsjahr „125 Jahre Nobelpreis“ rückt die Stadt ihre Wissenschaftstradition und ihre heutige Forschungs- und Wissenslandschaft besonders in den Mittelpunkt.
Die Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 und die Verleihung des ersten Nobelpreises für Physik an ihn im Jahr 1901 sind eng mit Würzburg verbunden. Heute ist die Stadt ein bedeutender Standort für Spitzenforschung, Wissenschaft und Zukunftstechnologien. Auch die aktuelle Exzellenzbewerbung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg unterstreicht diese positive Entwicklung. Am 2. Oktober 2026 entscheidet die Exzellenzkommission über die Aufnahme von bis zu fünf zusätzlichen Exzellenzstandorten im Rahmen der Exzellenzstrategie.
„Würzburg ist bereits heute ein exzellenter Wissenschafts- und Forschungsstandort. Die Universität Würzburg hat sich mit ihrer Bewerbung erneut dem anspruchsvollen Wettbewerb gestellt – und allein diese Bewerbung zeigt die herausragende Qualität und internationale Strahlkraft unserer Forschungslandschaft“, sagt Oberbürgermeister Martin Heilig. „Unabhängig vom Ergebnis wollen wir am Tag danach gemeinsam feiern, was Würzburg als Wissensort auszeichnet. Denn exzellente Forschung ist ein wichtiger Teil der Identität unserer Stadt und zugleich ein wesentlicher Baustein für ihre Zukunft.“
„Mit unserem Thementag möchten wir Innovation und Wissenschaft mitten in der Stadt erfahrbar machen und die Bürgerinnen und Bürger einladen, Teil dieser dynamischen Standortentwicklung zu werden, so Åsa Petersson, Leiterin der Stabsstelle Standortmarketing und Initiatorin des Thementags.
Am Samstag, 3. Oktober, lädt die Stadt dazu ein, mehr über die Würzburger Forschungs- und Wissenslandschaft zu erfahren. Von 10.00 bis 16.00 Uhr starten jeweils zur vollen Stunde kostenlose Rundgänge am Falkenhaus.
Die zweistündigen Führungen werden von speziell geschulten Gästeführerinnen und Gästeführern durchgeführt und greifen Themen aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Stadtentwicklung auf. Der Weg führt unter anderem zur Röntgengedächtnisstätte und endet mit einem Brückenshoppen auf der Alten Mainbrücke. Die Teilnehmerzahl ist aus logistischen Gründen begrenzt. Es gilt „First come, first serve“. Eine vorherige Online-Buchung ist erforderlich.
Grafik: Grafikbüro Stadt Würzburg
